Umweltbüro Lichtenberg

Baum des Jahres 2022 – Die Rot-Buche

Seit mehr als 30 Jahren wird von der „Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ der Baum des Jahres gekürt. Durch die Ausrufung soll ein besonderes Interesse an der jeweiligen Baumart und gleichzeitig an Bäumen geweckt und gefördert werden. Der erste Baum des Jahres war 1989 die Stiel-Eiche, 1990 folgte als zweite Baumart die Rot-Buche. Als erste Baumart wurde die Rot-Buche nun zum zweiten Mal als Baum des Jahres ausgewählt.

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Weiden - mit Kreativität Artenvielfalt aufbauen

Weiden mögen aus forstwirtschaftlicher Sicht keine große Bedeutung besitzen, aber einen Frühling ohne die zeitig in leuchtendem Gelb blühenden Bäume und Sträucher können wir uns kaum vorstellen. Als sogenannte Vorfrühlingsblüher sind Weiden außerdem ökologisch besonders wertvoll. Die Blüten in den flauschigen Weidenkätzchen bieten den Insekten sehr große Mengen an Nektar und Pollen bereits zu einer Zeit, wo der Tisch in der Natur nur spärlich gedeckt ist. In keinem Naturgarten sollten Weiden daher fehlen.

Autorin: Henriette Kuscher, Naturschutz Berlin-Malchow

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Vogel des Jahres 2022 – Der Wiedehopf

Der Vogel des Jahres wird seit 1971 vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LVB) ausgerufen, um auf die Gefährdung der Tiere und Lebensräume aufmerksam machen. Zum zweiten Mal wurde der Vogel des Jahres öffentlich gewählt, Jede:r konnte sich beteiligen. Nun steht der „Sieger“ für das Jahr 2022 fest: Der Wiedehopf hat sich gegen Mehlschwalbe, Feldsperling, Steinschmätzer und Bluthänfling durchgesetzt. 1976 war er schon einmal Vogel des Jahres.

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Karpfenteichwirtschaft

Durch die Anlage von Fischerei-Teichen und ihre jahrhundertelange ununterbrochene Bewirtschaftung ist eine ökologisch außerordentlich wertvolle Landschaft entstanden. Teiche sind heute Ersatzlebensräume für viele, ursprünglich an Flussauen gebundene Tier- und Pflanzenarten. Teichlandschaft ist sozusagen „Natur aus zweiter Hand“.

 

Autor: Dr. Gert Füllner, Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

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Einen Apfel pro Tag…

… und man muss nicht mehr zum Arzt. Schon 1866 war man sich über die gesundheitsfördernde Wirkung des Apfels bewusst. Das englische Sprichwort („An apple a day keeps the doctor away“) wurde aber erst im 20. Jahrhundert bekannt, als der Apfel auf seine gesundheitsfördernde Wirkung untersucht wurde.

 

Autorin: Julia Bensch, Umweltbüro Lichtenberg

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Vogelfütterungen im Winter

Immer wieder im Winter erreichen uns von tierliebenden Bürgern Anfragen zum Thema Winterfütterung von Wildtieren. Der Frage nach dem Für und Wider menschlicher Fütterungshilfe sind schon viele Experten nachgegangen. Eine einheitliche Meinung ist hier schwer zu finden.

 

Autorin: Beate Schonert, Naturschutz Berlin-Malchow

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Alleen als Kulturgut anerkennen

Die Alleen unseres Bezirkes standen am Donnerstag, dem 8. September 2016 im Mittelpunkt der Konferenz „Historisch – Prägend – Verbindend – Alleen als Teil unseres kulturellen Erbes“, die das Umweltbüro in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Lichtenberg veranstaltet hat. Informative Vorträge von unseren Referenten aus Praxis, Forschung und Verwaltung zeigten deutlich: Alleen sind sowohl für das Stadtbild als auch für den Naturschutz und die Artenvielfalt wichtige Elemente. Die gesetzliche Sicherung von Bäumen in der Stadt muss ein langfristiges Ziel sein, aber auch die Neuplanungen von Alleen bereichern Berlin. Über die konkreten Inhalte der Konferenz erstellen wir eine Dokumentation, die in Kürze auf unserer Webseite verfügbar sein wird.

 

Naturbarometer Berlin

Eine wichtige Bedingung für unsere Lebensqualität ist die biologische Vielfalt: Tiere und Pflanzen stellen uns Nahrung, sauberes Wasser, fruchtbare Böden und Erholungsorte zur Verfügung. In Berlin teilen sich 20.600 Tier- und Pflanzenarten mit 3,5 Millionen Menschen die urbanen Lebensräume. Das Naturbarometer ist nun das Medium, das über die Natur und die biologische Vielfalt in Berlin berichtet. Es werden Schwerpunkte, Maßnahmen, Projekte und Entwicklungen im Bereich Natur- und Artenschutz in Berlin dargestellt. Diese sehr interessante und anschauliche Zusammenfassung der obersten Naturschutzbehörde Berlin finden Sie unter:

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/natur_gruen/biologische_vielfalt/de/publikationen/.

Rostende Baumrinden

Spaziert man mit offenen Augen durch die Stadt-Landschaft, können einem seit einigen Jahren vermehrt Bäume höheren Alters mit einer rotbraun-gefärbten Rinde ins Auge fallen. Die Verfärbungen sind nicht nur an einzelnen Arten zu finden; Ahorn, Linde, Pappel und Obstbäume sind gleichermaßen betroffen. Verursacher hierfür sind eine Vielzahl von Grünalgen.

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Brandenburg schreibt erste Wolfsverordnung

Das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg betritt Neuland mit der Herausgabe des Entwurfes zur Verordnung zum Umgang mit Wölfen, die durch problematisches Verhalten für den Menschen auffallen. Ziel ist es, dass Verwaltungen rechtssicher und schnell auf kritische Situationen im Zusammenhang mit sogenannten Problemwölfen reagieren können. Nach dem ersten Entwurf, der Ende Mai erschienen ist, hatten Verbände einen Monat Zeit, um Anregungen und Bedenken zu äußern. Nach einer Phase der Prüfung soll dann die überarbeitete Verordnung in Kraft treten. Namenhafte Naturschutzverbände wie der NABU und der WWF haben nun scharfe Kritik an der Verordnung geäußert. Laut dem NABU Brandenburg dient die Verordnung nur dazu, dass Wölfe unbürokratischer getötet werden können. Weitere Infos erhalten Sie unter: https://brandenburg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/22763.html

 

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Passower Straße 35
13057 Berlin
Tel:  030-92 90 18 66

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Dienstag:          9 - 12 Uhr
Mittwoch:        14 - 18 Uhr
Donnerstag:    12 - 16 Uhr

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