Umweltbüro Lichtenberg

Mehrweg statt Einweg - Einfacher als gedacht

Rund 170 Millionen Einwegbecher werden jährlich in Berlin verbraucht, das sind pro Stunde ca. 20.000 Stück. Sie verursachen ein Abfallvolumen von 2.400 Tonnen pro Jahr. Jeder dieser Becher hat eine durchschnittliche Lebensdauer von nur 15 Minuten und landet danach bestenfalls im Mülleimer. Um dieser Coffee-to-go- Mentalität Einhalt zu gebieten und die Verschmutzung auf Straßen, öffentlichen Plätzen und in der Natur einzudämmen, hat der Berliner Senat beschlossen, die Nutzung von Mehrwegbechern zu fördern. Auf Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wird noch im Juli eine gemeinsame Kampagne mit Handels-, Handwerks-, und Umweltverbänden starten. Um einen Anreiz für den Umstieg zu schaffen, sollen Kunden dann einen Rabatt erhalten, wenn sie einen wiederverwendbaren Becher nutzen. Um möglichst viele Berliner*innen zu erreichen, ist eine hohe Beteiligung der Verkaufsstellen wünschenswert.

 

Palmöl - Nützlicher Rohstoff oder gefährliches Gift?

Kaum jemand weiß es, aber dennoch ist Palmöl allgegenwärtig in unserem täglichen Leben. Es findet sich versteckt in unzähligen Lebensmitteln, sowie in Waschmitteln und Kosmetika. Fast die Hälfte dieser Produkte enthält heute bereits Palmöl – Tendenz steigend. Auch als Biokraftstoff und Rohstoff für die Strom- und Wärmeproduktion wird Palmöl immer intensiver genutzt.

Autor: Olaf Müller, Naturschutz Berlin-Malchow

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Palmöl – Ein umstrittener Rohstoff

Palmöl ist das weltweit wichtigste Pflanzenöl und deckt ein Drittel des globalen Pflanzenölbedarfs. Mittlerweile enthält jedes zweite Supermarktprodukt Palmöl: Fertigprodukte, Schokolade, aber auch Kosmetika wie Cremes und Seifen profitieren von der Geschmeidigkeit des Öls. In den letzten Jahren ist jedoch mehr und mehr ans Licht gekommen, unter welchen Umständen Palmöl produziert wird: Große Flächen tropischen Regenwaldes in Malaysia und Indonesien müssen Monokulturen weichen. Doch nicht nur die Biodiversität ist gefährdet, auch unsere Gesundheit scheint unter der massiven Palmölnutzung zu leiden.

Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg

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Mobilfunkstrahlung - ein Risiko für unsere Kinder und Jugendlichen

Vor allem in bewohnten Gebieten tritt heute Mobilfunkstrahlung großräumig, intensiv und dauerhaft auf. Man kann sich ihr nur schwer entziehen. Sie liegt in vielen Fällen bereits vieltausendfach höher als die natürliche elektromagnetische Strahlung. Doch was sind die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit – vor allem die unserer Kinder?

Autor: Peter Habeck

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Solawi – Solawas? Solidarische Landwirtschaft im Selbstversuch Teil 2

Endlich geht es los! Ich werde einen Probemonat bei der Solawi machen. „Sola - was?“ werden einige denken. Solawi ist die Abkürzung für solidarische Landwirtschaft und stellt einen neuen Trend in der Ernährungswende unserer heutigen Zeit dar. Vom Acker direkt in meine Küche, das wäre doch toll. Leider ist das nicht ganz so einfach. Außerdem steht der erste Arbeitseinsatz mit anderen Freiwilligen an. Es gibt schließlich immer etwas zu tun auf den Äckern am Rande von Berlin.           

Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg    

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Elektroaltgeräte kostenfrei abgeben

Alte Elektro- und Elektronikgeräte können in haushaltsüblicher Menge seit dem 24. Juli 2016 unentgeltlich bei großen Elektrohändlern abgegeben werden. Sie enthalten Schadstoffe wie beispielsweise Cadmium und Quecksilber sowie auch viele Wertstoffe, die wiederverwendet werden können.     

Die rechtliche Lage sieht vor, dass Händler (auch Online- und Versandhändler) mit einer Verkaufsfläche von über 400 m² Altgeräte kostenfrei zurücknehmen müssen. Kleine Geräte (mit einer Kantenlänge bis 25 cm) können ohne den Kauf eines Neugerätes, größere Geräte nur beim Kauf eines artgleichen Elektro- oder Elektronikgerätes zurückgegeben werden. Natürlich können Sie auch weiterhin die Berliner Wertstoffhöfe für die Abgabe nutzen.

 

Superfood – Ist das wirklich nötig?

Wir alle möchten alt werden – vielleicht die magische Hundert erreichen – und dabei gesund und munter bleiben: ein uralter Traum des Menschen. Leider sieht die Wirklichkeit hier bei uns anders aus. Wir werden älter, aber die Gesundheit bleibt auf der Strecke. Zivilisationskrankheiten sind auf dem Vormarsch. Wir schauen neidisch auf die wenigen kleinen Volksgruppen, die es schaffen, gesund den Hundertsten zu feiern, diese vitalen Alten, die tanzen und lachen im Kreise ihrer vielen Nachkommen, die gern und lange wandern und anstrengende Arbeiten ohne Mühe verrichten, ohne Arzt und Apotheker. Beneidenswert. Was machen diese Menschen anders? Was essen sie? Welche ultragesunden Wundermittel wachsen in den Regionen der Langlebigen? Wächst bei uns nicht Gleichwertiges?       
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Autorin: Elisabeth Westphal, Ernährungs- und Gesundheitsberaterin der GRÜNEN LIGA Berlin/Ökomarkt am Kollwitzplatz          

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Muss Gemüse wie Fleisch heißen?

Neulich beim Kaiser´s geht der Griff zu den Wiener Würstchen aus Eberswalde – regionale Produkte kaufen – und im letzten Moment fällt der Blick aufs Etikett: „Vegetarios in zarter Eigenhaut“ steht da. Natürlich in grüner Verpackung, wenn auch ohne Bio-Siegel. Soweit kommt´s noch, wetten?

 

Autor: Andreas Prüfer, Senatsverwaltung für Kultur und Europa

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Ich hab die Haare schön...

Das Haare färben hat schon lange Tradition: Bereits vor mehr als 3.000 Jahren veränderten die Menschen ihre Haarpracht mit natürlichen Farbstoffen wie Henna oder Indigo. Die Römer färbten sich die Haare mit Hilfe in Essig getränkter Bleikämme. Um 1900 entstand dann das erste chemische Färbemittel für menschliches Haar. Schon damals wurde auf die mögliche Gefahr einer Hautreizung beim Färbeprozess hingewiesen. Bis heute hat sich daran kaum etwas geändert, doch stört das die Nutzer? Ein Plädoyer für die Naturhaarfarbe!     


Autorin: Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

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Ach du dickes Ei

Mehr als 50 Millionen gefärbte Eier kaufen die Deutschen jährlich. Obwohl Ostern die Hauptzeit der bunten Hühnereier ist, werden sie das ganze Jahr über produziert und verkauft. Für das Picknick oder für den Campingurlaub sind die fertig gekochten Eier praktisch und schön anzusehen. Doch kaum einer beschäftigt sich mit der Herkunft der Eier oder der Farben, die uns so schön bunt entgegen strahlen. Und warum glänzen die Eier eigentlich so?    

Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg    

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Impressum

Umweltbüro Lichtenberg
Passower Straße 35
13057 Berlin
Tel:  030-92 90 18 66


Beiträge auch in unserem Onlinemagazin „UmweltBewusst“ unter:

www.umweltbuero-lichtenberg.de/umweltbewusst.html


Präsenzzeiten:

Dienstag:          9 - 12 Uhr
Mittwoch:        14 - 18 Uhr
Donnerstag:    12 - 16 Uhr
und gern auch nach Vereinbarung


Ansprechpartner vor Ort:

Doreen Hantuschke
Elisa Igersheim
Annemarie Jacob
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Das Umweltbüro Lichtenberg wird gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg.


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