Umweltbüro Lichtenberg

Das Gift auf unseren Tellern

Seit einigen Jahren kommt ein Thema im Bereich Pflanzenschutzmittel immer häufiger auf den Tisch: Glyphosat und dessen Gefährlichkeit für den Menschen. Diskutiert wird über den Wirkstoff, weil die Zulassung des Pflanzenschutzmittels bis Juni 2016 von der EU neu beschlossen werden muss. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in diesem Zusammenhang eine Studie veröffentlicht, nach der Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist. Trotzdem scheint bereits jetzt festzustehen, dass das viel verwendete Mittel wieder in der EU zugelassen wird.


Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg

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Superweeds - Resistente Unkräuter

Superstar, Superheld, Superfood ... jeder hat hier dank der Werbung gleich ein Bild vor Augen. Was aber verbirgt sich hinter Superweeds?
Ist von Superweeds die Rede, so sind Wildpflanzen gemeint, die gegen chemische Pflanzenschutzmittel resistent geworden sind. Was jahrzehntelang als Lösung aller Unkrautprobleme präsentiert wurde, nämlich ein Pflanzenschutzmittel, das gegen alle unerwünschten Wildkräuter wirkt, hat sich inzwischen zum Gegenteil des Versprechens gewendet. Das heißt, die Kräuter breiten sich auf den Äckern rapide aus und dominieren sie zu großen Teilen. Welche Auslöser gibt es und wie kann man dagegen angehen?
Existiert diese Problematik auch unter deutschen Landwirten?

Autorin: Christin Klieme, Umweltbüro Lichtenberg

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Mehrweg statt Einweg - Einfacher als gedacht

Rund 170 Millionen Einwegbecher werden jährlich in Berlin verbraucht, das sind pro Stunde ca. 20.000 Stück. Sie verursachen ein Abfallvolumen von 2.400 Tonnen pro Jahr. Jeder dieser Becher hat eine durchschnittliche Lebensdauer von nur 15 Minuten und landet danach bestenfalls im Mülleimer. Um dieser Coffee-to-go- Mentalität Einhalt zu gebieten und die Verschmutzung auf Straßen, öffentlichen Plätzen und in der Natur einzudämmen, hat der Berliner Senat beschlossen, die Nutzung von Mehrwegbechern zu fördern. Auf Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wird noch im Juli eine gemeinsame Kampagne mit Handels-, Handwerks-, und Umweltverbänden starten. Um einen Anreiz für den Umstieg zu schaffen, sollen Kunden dann einen Rabatt erhalten, wenn sie einen wiederverwendbaren Becher nutzen. Um möglichst viele Berliner*innen zu erreichen, ist eine hohe Beteiligung der Verkaufsstellen wünschenswert.

 

Palmöl - Nützlicher Rohstoff oder gefährliches Gift?

Kaum jemand weiß es, aber dennoch ist Palmöl allgegenwärtig in unserem täglichen Leben. Es findet sich versteckt in unzähligen Lebensmitteln, sowie in Waschmitteln und Kosmetika. Fast die Hälfte dieser Produkte enthält heute bereits Palmöl – Tendenz steigend. Auch als Biokraftstoff und Rohstoff für die Strom- und Wärmeproduktion wird Palmöl immer intensiver genutzt.

Autor: Olaf Müller, Naturschutz Berlin-Malchow

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Was wächst denn da? Der Acker im Winter

Wer im späten Herbst einen Spaziergang durch das Land Brandenburg macht, wird auf vielen Äckern grüne Pflanzen mit zwei bis drei circa 10 cm langen, dünnen Blättern vorfinden. Manch ein Wanderer wird sich wundern, was hier noch wächst so spät im Jahr und wie diese Pflanzen den kalten Winter überstehen. Zuallererst sei gesagt: Es handelt sich nicht um Beikräuter, die eine brachliegende Fläche bewachsen oder den neuen Sportrasen für den Fußballverein, sondern um das Getreide, das der Landwirt im folgenden Jahr ernten möchte.

Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg

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Palmöl – Ein umstrittener Rohstoff

Palmöl ist das weltweit wichtigste Pflanzenöl und deckt ein Drittel des globalen Pflanzenölbedarfs. Mittlerweile enthält jedes zweite Supermarktprodukt Palmöl: Fertigprodukte, Schokolade, aber auch Kosmetika wie Cremes und Seifen profitieren von der Geschmeidigkeit des Öls. In den letzten Jahren ist jedoch mehr und mehr ans Licht gekommen, unter welchen Umständen Palmöl produziert wird: Große Flächen tropischen Regenwaldes in Malaysia und Indonesien müssen Monokulturen weichen. Doch nicht nur die Biodiversität ist gefährdet, auch unsere Gesundheit scheint unter der massiven Palmölnutzung zu leiden.

Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg

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Mobilfunkstrahlung - ein Risiko für unsere Kinder und Jugendlichen

Vor allem in bewohnten Gebieten tritt heute Mobilfunkstrahlung großräumig, intensiv und dauerhaft auf. Man kann sich ihr nur schwer entziehen. Sie liegt in vielen Fällen bereits vieltausendfach höher als die natürliche elektromagnetische Strahlung. Doch was sind die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit – vor allem die unserer Kinder?

Autor: Peter Habeck

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Solawi – Solawas? Solidarische Landwirtschaft im Selbstversuch Teil 2

Endlich geht es los! Ich werde einen Probemonat bei der Solawi machen. „Sola - was?“ werden einige denken. Solawi ist die Abkürzung für solidarische Landwirtschaft und stellt einen neuen Trend in der Ernährungswende unserer heutigen Zeit dar. Vom Acker direkt in meine Küche, das wäre doch toll. Leider ist das nicht ganz so einfach. Außerdem steht der erste Arbeitseinsatz mit anderen Freiwilligen an. Es gibt schließlich immer etwas zu tun auf den Äckern am Rande von Berlin.           

Autorin: Elisa Igersheim, Umweltbüro Lichtenberg    

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Elektroaltgeräte kostenfrei abgeben

Alte Elektro- und Elektronikgeräte können in haushaltsüblicher Menge seit dem 24. Juli 2016 unentgeltlich bei großen Elektrohändlern abgegeben werden. Sie enthalten Schadstoffe wie beispielsweise Cadmium und Quecksilber sowie auch viele Wertstoffe, die wiederverwendet werden können.     

Die rechtliche Lage sieht vor, dass Händler (auch Online- und Versandhändler) mit einer Verkaufsfläche von über 400 m² Altgeräte kostenfrei zurücknehmen müssen. Kleine Geräte (mit einer Kantenlänge bis 25 cm) können ohne den Kauf eines Neugerätes, größere Geräte nur beim Kauf eines artgleichen Elektro- oder Elektronikgerätes zurückgegeben werden. Natürlich können Sie auch weiterhin die Berliner Wertstoffhöfe für die Abgabe nutzen.

 

Superfood – Ist das wirklich nötig?

Wir alle möchten alt werden – vielleicht die magische Hundert erreichen – und dabei gesund und munter bleiben: ein uralter Traum des Menschen. Leider sieht die Wirklichkeit hier bei uns anders aus. Wir werden älter, aber die Gesundheit bleibt auf der Strecke. Zivilisationskrankheiten sind auf dem Vormarsch. Wir schauen neidisch auf die wenigen kleinen Volksgruppen, die es schaffen, gesund den Hundertsten zu feiern, diese vitalen Alten, die tanzen und lachen im Kreise ihrer vielen Nachkommen, die gern und lange wandern und anstrengende Arbeiten ohne Mühe verrichten, ohne Arzt und Apotheker. Beneidenswert. Was machen diese Menschen anders? Was essen sie? Welche ultragesunden Wundermittel wachsen in den Regionen der Langlebigen? Wächst bei uns nicht Gleichwertiges?       
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Autorin: Elisabeth Westphal, Ernährungs- und Gesundheitsberaterin der GRÜNEN LIGA Berlin/Ökomarkt am Kollwitzplatz          

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Impressum

Umweltbüro Lichtenberg
Passower Straße 35
13057 Berlin
Tel:  030-92 90 18 66


Beiträge auch in unserem Onlinemagazin „UmweltBewusst“ unter:

www.umweltbuero-lichtenberg.de/umweltbewusst.html


Präsenzzeiten:

Dienstag:          9 - 12 Uhr
Mittwoch:        14 - 18 Uhr
Donnerstag:    12 - 16 Uhr
und gern auch nach Vereinbarung


Ansprechpartner vor Ort:

Doreen Hantuschke
Elisa Igersheim
Annemarie Jacob
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Das Umweltbüro Lichtenberg wird gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg.


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