Umweltbüro Lichtenberg

Sommer auf dem Balkon

Wenn Sie als Balkongärtner mit Jahreszeit und Wetterentwicklung Schritt halten wollen, ist es an der Zeit, sich auf die Sommersaison einzustellen. Neue Pflanzen müssen her, um die Frühblüher zu ersetzen. Aber denken Sie daran, dass diese Pflanzen Kraft tanken wollen für das nächste Frühjahr. Vielleicht haben Sie ja eine Baumscheibe in der Nähe, auf der sie „übersommern“ können. (Siehe Ausgabe 2)
Selbst auf einem kleinen Balkon lässt sich das Schöne mit dem Nützlichen verbinden. Wie wäre es, wenn das was grünt und blüht auch noch schmeckt? Kräuter und Gemüse ergänzen sich hervorragend mit Sommerblumen, wie Kapuzinerkresse oder Dahlien und deren Blüten liefern eine schmackhafte Dekoration leichter Sommergerichte frei Haus. Dafür braucht es allerdings außer den althergebrachten Balkonkästen auch ein paar mittlere und größere Pflanzgefäße. So können Sie aus Ihrem Balkon einen Minigarten zaubern.

 

Autorin: Monika Baier, Vorstandsvorsitzende Naturschutz Berlin-Malchow

Wer Tomaten ernten will, hat sich jetzt schon mit Pflanzen eingedeckt. Zu empfehlen sind kleinwüchsige Sorten. Der Topf oder Kübel sollte mindestens 25 cm Durchmesser haben. In einer sonnigen windgeschützten Ecke kann man sie ab Mitte Mai wachsen lassen. Auch Paprika eignet sich für den Balkon.

Kinder kann man das Werden und Vergehen in der Natur am Beispiel der Radieschen miterleben lassen. Sie können jetzt alle zwei Wochen ausgesät werden – in sandig-humose Erde an einem sonnigen oder leicht schattigen Platz. Nach jeweils vier Wochen kann man dann den ganzen Sommer über frische Radieschen ernten.
Salat ist besonders für Kästen geeignet. Jetzt gesät, lässt sich Pflücksalat nach sechs Wochen ernten. Auch ihn kann man immer wieder nachsäen.

Pflücksalat, Schnittlauch und Ringelblumen, umgeben von Petersilie und Tagetes lassen sich gut in einem Topf zusammenpflanzen. Sogar Gurken können Sie an der Balkonbrüstung entlang ranken lassen und den Dill für den Gurkensalat gleich daneben ziehen.

Mangoldtöpfe schmücken nicht nur den Balkon sondern liefern auch schmackhaftes Gemüse. Mangold gibt es mit leuchtend gelben, weißen oder roten Stielen und macht damit so manchen Blumen Konkurrenz. Auch er liebt sandig-humosen Boden und einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Ab April ausgesät, kann er den ganzen Sommer über beerntet werden. Dafür schneidet man die äußeren Blätter regelmäßig ab.

Wandschmuck bieten Feuerbohnen mit ihren leuchtend roten Blüten und sattem Grün. Auch die Prunkwinde schenkt uns reichen Blütenschmuck. Ab Mitte Mai in große, tiefe Töpfe aussäen und für eine Kletterhilfe sorgen.

Unbedingt zu empfehlen sind auch Erdbeeren. Sie können in Ampeln gepflanzt werden und wachsen uns quasi direkt in den Mund. So ist für Augenweide und Gaumenschmaus gleichermaßen gesorgt.

Natürlich wollen die Balkonpflanzen auch gepflegt werden. Vor allem müssen sie ausreichend gewässert werden. Gemüse zählt zu den durstigsten Gewächsen überhaupt und sollte nicht mit eiskaltem Wasser gegossen werden. Um die Verdunstung zu reduzieren sollte in allen Gefäßen auf die Erdoberfläche eine Mulchschicht aufgebracht werden. Das reduziert den Gießaufwand. Und immer wieder Verblühtes und Verwelktes entfernen.

Es gibt viele Möglichkeiten, Balkonien abwechslungsreich zu gestalten. So könnte man auch spezielle Duftpflanzen arrangieren und sich so einen kleinen Wellnessbereich schaffen.
Probieren Sie es aus!

Genaue Anleitungen findet man im „Handbuch Bio-Balkongarten“ von Andrea Heistinger (Ulmer 2012) sowie in „Der Naschbalkon“ von Natalie Faßmann (Ulmer 2006).

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Beiträge auch in unserem Onlinemagazin „UmweltBewusst“ unter:

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