Umweltbüro Lichtenberg

Frühling auf dem Balkon

Noch immer hat uns der Winter fest im Griff und weite Flächen wieder mit einer Schneedecke überzogen. Dabei sind die ersten Blüten schon durch. Wer an den warmen Spätwintertagen offenen Auges durch die Stadt ging und einen Blick in Vorgärten nicht scheute, konnte die blassgelben Winterlinge entdecken. Sie haben, wie auch die anderen so genannten Frühblüher, bereits im vergangenen Jahr ausreichend Nährstoffe gespeichert und nutzen die vom Laub der Bäume noch nicht gebrochene Kraft der Sonnenstrahlen zum Austrieb. Auch die hellfarbigen Christrosen zeigen sich sehr früh. Als nächstes kommen dunkelviolette Märzveilchen,  gelbe Primeln, Blaustern, Huflattich, Traubenhyazinthe, Hornveilchen, Leberblümchen und Lungenkraut, das während der Blüte seine Farbe von rosa zu blau wandelt. Ab April sieht man auch fast überall das gelb blühende Scharbockskraut, erkennbar an den acht Blütenblättern. Vergissmeinnicht nicht zu vergessen.

 

Autorin: Monika Baier, Vorstandsvorsitzende Naturschutz Berlin-Mlachow

 

Mit unseren heimischen Frühblühern können Sie sich den Frühling auf den Balkon holen – natürlich aus der Gärtnerei, falls Sie sich Ihre Favoriten nicht selber vorgezogen haben. Im Balkonkasten oder Kübel stimmen sie uns auf den Sommer ein. Wichtig ist, sie nach dem Einsetzen regelmäßig zu gießen und dafür zu sorgen, dass sie von Staunässe verschont bleiben. Setzen Sie die Pflanzen nicht zu eng, entfernen Sie Verblühtes und gönnen Sie Zwiebelpflanzen Zeit, neue Kraft zu sammeln (etwa acht Wochen). Danach suchen Sie den Frühstartern ein Plätzchen im Freien – im Garten oder vielleicht auf einer Baumscheibe. Vorher können Sie die unansehnlich gewordenen Pflanzen mit Tagetes oder auch Kräutern  kaschieren.

Besonders empfehlen möchte ich die "kleine Schwester" der allseits bekannten Stiefmütterchen, die in diesen Tagen die Baumärkte überschwemmen, das Hornveilchen. Die Vielfalt der Blütenfarben und –zeichnung ist schier unerschöpflich. Sie lieben volle Sonne bis lichten Schatten und bleiben so bis zum Juni in Blühlaune. Nach der ersten Blüte um die Hälfte zurückgeschnitten, bilden sie schnell wieder eine buschige Pflanze und setzen neue Knospen an.  Und ihre Blüten schmücken Salate, Suppen, Süßspeisen und Käseplatten und dürfen auch mitgegessen werden.


So erfolgreich in die Balkonsaison gestartet,  kann dann auch der Sommer kommen. Tipps dafür finden Sie in unserer nächsten Ausgabe.

 Monika Baier

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