Umweltbüro Lichtenberg

Stärken Sie das Immunsystem ihres Gartens

Das Klima wandelt sich. Die Prognosen sagen voraus, dass es zukünftig bei uns heißer und trockener wird. Hitzewellen machen nicht nur uns Menschen zu schaffen, sondern auch Tieren und Pflanzen. Letztere leiden besonders, denn sie können nicht einfach weglaufen. Und so müssen sie alles aushalten: Wärme, Trockenheit, den Befall mit Schadinsekten, den Eintrag von Insektiziden, Pestiziden und Fungiziden und zu hohe Nitratbelastungen durch Hundeurin.

 

Autorin: Sabine Engert, Naturschutz Berlin-Malchow

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Die Wiese - Lockruf in eine geheimnisvolle Welt

Die Wiese von einem Filmemacher und leidenschaftlichen Liebhaber von Wiesen erklärt, erläutert und sympathisch gemacht, auf eine Weise, die selbst eingefleischte Naturschützer überrascht. Ist in jedem Fall eine Empfehlung wert.

 

eine Rezension von Beate Kitzmann, Naturschutz Berlin-Malchow

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Der Wert des Wassers

Die Sommer 2018 und 2019 waren extrem heiß, die Grundwasserreserven gingen zur Neige. Stadtbäume bringt der Wassermangel an die Grenze, sie drohen einzugehen.

Im Sommer 2019 wurde ich Zeuge eines ungeheuerlichen Vorgangs: 48 Stunden lang wurde direkt neben durstenden Bäumen ein Hydrant gespült!!! Das so dringend benötigte kühle Nass schoss nur so aus dem Schlauch - zu meiner Überraschung direkt in den Gully.

 

Autorin: Janine Kapke, Naturschutz Berlin-Malchow

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Igel – Herzlich willkommen!

Wer freut sich nicht, wenn ihm einer der stachelbewehrten Nachbarn über den Weg läuft. Igel sind Sympathieträger, trotzdem ist der Mensch sein größter Feind. Igel nutzen strukturreiche Landschaften mit Hecken und Waldrändern als Lebensraum, in Städten sind sie oft in Gärten und Grünanlagen zu finden. Was Igel überhaupt nicht mögen, sind aufgeräumte Gärten und Parks, in denen es keine Verstecke aber viel Kies und kurzgeschorenen Rasen gibt. Sie brauchen Versteckmöglichkeiten; Unterschlüpfe, wo sie ungestört sind.

 

Autorinnen: Sabine Engert, Naturschutz Berlin-Malchow; Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

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Buchrezension Nationalpark Jasmund. Weltnaturerbe auf Rügen

erschienen bei Natur+Text

Wer kennt sie nicht, die kreideweißen Klippen auf Rügen, die sich ins Meer stürzen. Lebrecht Jeschke und Hans Dieter Knapp lassen mit ausgewählten Worten und fantastischen Bildern den Nationalpark Jasmund in diesem Buch, mit all seinen wunderbaren Facetten, lebendig werden. Das Gebiet hat nicht nur Kreidefelsen zu bieten: Moore, Bäche, Hügel, Täler und die Ostsee machen den Jasmund zu einem Erlebnis der besonderen Art.

Autorin: Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

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Buchrezension NIEMANDLAND leibhaftig, einsam, fern und wild

Naturerfahrungen zwischen Metropole und Wildnis
erschienen bei Natur+Text


Gerhard Trommer teilt in seinem Buch nicht nur Erinnerungen eigene
r Naturerfahrungen in amerikanischen Nationalparks, deutschen Mittelgebirgen und auf norwegischen Hochebenen, sondern thematisiert ebenso die Prozesse, die während einer Mehrtagestour in Naturgebieten in einem Menschen bzw. in einer Menschengruppe vonstattengehen. Auch ich habe schon einige Trekkingtouren hinter mir, in Teilen des Buches habe ich mich selbst wiedergefunden.

 

Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

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Der Biesenhorster Sand ist Naturschutzgebiet!

Der Bezirk Lichtenberg hat ein neues Naturschutzgebiet: Seit dem 18. März 2021 sind Teile des Biesenhorster Sandes, inden Berliner Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg gelegen, als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Der NABU Berlin hat seit 2004 auf dieses Ziel hin gearbeitet. Nach 17 Jahren gratulieren wir von ganzen Herzen und geben unserer Freude darüber Ausdruck, dass ein Landschaftsraum mit besonderer Naturausstattung wie etwa selten gewordenen Trockenrasen mitten in Berlin nun einem besonderen Schutz untersteht.

Seit 2015 werden Teile des Biesenhorster Sandes kontinuierlich mit Schafen und Ziegen beweidet. Die Jahre davor hat der NABU Berlin in zahlreichen Arbeitseinsätzen große Teile der Flächen gepflegt, um bspw. die Trockenrasen langfristig zu erhalten. Vielen Dank für dieses Engagement.

Der Biesenhorster Sand unterliegt nun dem besonderen Schutz als Naturschutzgebiet, um u. a. die vielfältigen Lebensstätten und Biotope für die seltenen und gefährdeten Pflanzen- und Tierarten des Offenlandes, insbesondere der Mager- und Trockenrasen zu erhalten. Mehr als 30 Vogelarten, knapp 400 Großschmetterlinge, etwa 750 Käferarten und 274 Hautflügler wurden hier nachgewiesen. Steinschmätzer und Heidelerche können hier gesichtet werden, ebenso wie die Blauflügelige Ödlandschrecke.

Das Gebiet des Biesenhorster Sandes umfasst mehr als 100 Hektar zusammenhängendes Offenland, das nun auch für den Biotopverbund nachhaltig gesichert wird.

Naturnah gärtnern – Ein Kinderspiel

Ein naturnaher Garten überzeugt durch eine unverfälschte Schönheit und einen hohen ökologischen Wert. Naturnahes Gärtnern liegt voll im Trend! Schließt man sich dem an, kann das eigene Grundstück zur grünen Oase werden. Natürliches Gärtnern heißt aber auch, Geduld aufbringen, denn solch ein Garten ist ein Ort der steten Veränderung. Das Wort „Naturgarten“ ist eigentlich ein Widerspruch an sich, denn ein Garten entsteht nie auf natürliche Weise. Doch je nach Anspruch und Nutzung gibt es zahlreiche Möglichkeiten das eigene Grundstück nach und nach natürlicher werden zu lassen. Ein naturnaher Garten zeichnet sich vor allem durch seine Vielfalt aus. Er bietet Tieren, Pflanzen und Menschen gleichermaßen einen Lebensraum.

Autorin: Christin Klieme, Umweltbüro Lichtenberg

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Nach 27 Jahren Aktualisierung der Streuobstbestände in Berlin

Man kann es kaum glauben, aber es hat geklappt. Durch die Stiftung Naturschutz Berlin wurde eine Studie finanziert, deren Aufgabe es war, die Bedeutung von Streuobstwiesen für den Naturschutz in Berlin aufzuzeigen.

Zum Thema Streuobstwiesen gibt es in den letzten 30 Jahren eine Fülle von Veröffentlichungen, etwa zur Situation in anderen Regionen Deutschlands, zu historischen Hintergründen, mit Tipps für Anlage und Pflege von Streuobstwiesen, zur geeigneten Auswahl an Obstgehölzen oder zur Bedeutung für spezielle Tier- und Pflanzengruppen. Die aktuelle Lage in Berlin zeigen nur wenige Untersuchungen.

 

Autorin: Beate Kitzmann, Naturschutz Berlin-Malchow

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Was haben Hummeln im Kopf?

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, ob und wie sich Hummeln merken, wo Nahrungspflanzen vorkommen? Und wie sie den Weg zurück nach Hause finden?
Es zeigt sich, dass Hummeln ein Gedächtnis besitzen und sich Wege merken können. Eine neue Studie hat herausgefunden, dass Pflanzenschutzmittel negative Auswirkungen auf das Hummelgedächnis haben.

 

Autorin: Julia Bensch, Umweltbüro Lichtenberg

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Passower Straße 35
13057 Berlin
Tel:  030-92 90 18 66

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Dienstag:          9 - 12 Uhr
Mittwoch:        14 - 18 Uhr
Donnerstag:    12 - 16 Uhr

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