Umweltbüro Lichtenberg

Nach 27 Jahren Aktualisierung der Streuobstbestände in Berlin

Man kann es kaum glauben, aber es hat geklappt. Durch die Stiftung Naturschutz Berlin wurde eine Studie finanziert, deren Aufgabe es war, die Bedeutung von Streuobstwiesen für den Naturschutz in Berlin aufzuzeigen.

Zum Thema Streuobstwiesen gibt es in den letzten 30 Jahren eine Fülle von Veröffentlichungen, etwa zur Situation in anderen Regionen Deutschlands, zu historischen Hintergründen, mit Tipps für Anlage und Pflege von Streuobstwiesen, zur geeigneten Auswahl an Obstgehölzen oder zur Bedeutung für spezielle Tier- und Pflanzengruppen. Die aktuelle Lage in Berlin zeigen nur wenige Untersuchungen.

 

Autorin: Beate Kitzmann, Naturschutz Berlin-Malchow

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Weiden - mit Kreativität Artenvielfalt aufbauen

Weiden mögen aus forstwirtschaftlicher Sicht keine große Bedeutung besitzen, aber einen Frühling ohne die zeitig in leuchtendem Gelb blühenden Bäume und Sträucher können wir uns kaum vorstellen. Als sogenannte Vorfrühlingsblüher sind Weiden außerdem ökologisch besonders wertvoll. Die Blüten in den flauschigen Weidenkätzchen bieten den Insekten sehr große Mengen an Nektar und Pollen bereits zu einer Zeit, wo der Tisch in der Natur nur spärlich gedeckt ist. In keinem Naturgarten sollten Weiden daher fehlen.

Autorin: Henriette Kuscher, Naturschutz Berlin-Malchow

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Karpfenteichwirtschaft

Durch die Anlage von Fischerei-Teichen und ihre jahrhundertelange ununterbrochene Bewirtschaftung ist eine ökologisch außerordentlich wertvolle Landschaft entstanden. Teiche sind heute Ersatzlebensräume für viele, ursprünglich an Flussauen gebundene Tier- und Pflanzenarten. Teichlandschaft ist sozusagen „Natur aus zweiter Hand“.

 

Autor: Dr. Gert Füllner, Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

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Einen Apfel pro Tag…

und man muss nicht mehr zum Arzt. Schon 1866 war man sich über die gesundheitsfördernde Wirkung des Apfels bewusst. Das englische Sprichwort („An apple a day keeps the doctor away“) wurde aber erst im 20. Jahrhundert bekannt, als der Apfel auf seine gesundheitsfördernde Wirkung untersucht wurde.

 

Autorin: Julia Bensch, Umweltbüro Lichtenberg

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Vogelfütterungen im Winter

Immer wieder im Winter erreichen uns von tierliebenden Bürgern Anfragen zum Thema Winterfütterung von Wildtieren. Der Frage nach dem Für und Wider menschlicher Fütterungshilfe sind schon viele Experten nachgegangen. Eine einheitliche Meinung ist hier schwer zu finden.

 

Autorin: Beate Schonert, Naturschutz Berlin-Malchow

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Alleen als Kulturgut anerkennen

Die Alleen unseres Bezirkes standen am Donnerstag, dem 8. September 2016 im Mittelpunkt der Konferenz „Historisch – Prägend – Verbindend – Alleen als Teil unseres kulturellen Erbes“, die das Umweltbüro in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Lichtenberg veranstaltet hat. Informative Vorträge von unseren Referenten aus Praxis, Forschung und Verwaltung zeigten deutlich: Alleen sind sowohl für das Stadtbild als auch für den Naturschutz und die Artenvielfalt wichtige Elemente. Die gesetzliche Sicherung von Bäumen in der Stadt muss ein langfristiges Ziel sein, aber auch die Neuplanungen von Alleen bereichern Berlin. Über die konkreten Inhalte der Konferenz erstellen wir eine Dokumentation, die in Kürze auf unserer Webseite verfügbar sein wird.

 

Naturbarometer Berlin

Eine wichtige Bedingung für unsere Lebensqualität ist die biologische Vielfalt: Tiere und Pflanzen stellen uns Nahrung, sauberes Wasser, fruchtbare Böden und Erholungsorte zur Verfügung. In Berlin teilen sich 20.600 Tier- und Pflanzenarten mit 3,5 Millionen Menschen die urbanen Lebensräume. Das Naturbarometer ist nun das Medium, das über die Natur und die biologische Vielfalt in Berlin berichtet. Es werden Schwerpunkte, Maßnahmen, Projekte und Entwicklungen im Bereich Natur- und Artenschutz in Berlin dargestellt. Diese sehr interessante und anschauliche Zusammenfassung der obersten Naturschutzbehörde Berlin finden Sie unter:

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/natur_gruen/biologische_vielfalt/de/publikationen/.

Rostende Baumrinden

Spaziert man mit offenen Augen durch die Stadt-Landschaft, können einem seit einigen Jahren vermehrt Bäume höheren Alters mit einer rotbraun-gefärbten Rinde ins Auge fallen. Die Verfärbungen sind nicht nur an einzelnen Arten zu finden; Ahorn, Linde, Pappel und Obstbäume sind gleichermaßen betroffen. Verursacher hierfür sind eine Vielzahl von Grünalgen.

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Brandenburg schreibt erste Wolfsverordnung

Das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg betritt Neuland mit der Herausgabe des Entwurfes zur Verordnung zum Umgang mit Wölfen, die durch problematisches Verhalten für den Menschen auffallen. Ziel ist es, dass Verwaltungen rechtssicher und schnell auf kritische Situationen im Zusammenhang mit sogenannten Problemwölfen reagieren können. Nach dem ersten Entwurf, der Ende Mai erschienen ist, hatten Verbände einen Monat Zeit, um Anregungen und Bedenken zu äußern. Nach einer Phase der Prüfung soll dann die überarbeitete Verordnung in Kraft treten. Namenhafte Naturschutzverbände wie der NABU und der WWF haben nun scharfe Kritik an der Verordnung geäußert. Laut dem NABU Brandenburg dient die Verordnung nur dazu, dass Wölfe unbürokratischer getötet werden können. Weitere Infos erhalten Sie unter: https://brandenburg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/22763.html

Jahreszeiten mal anders

Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind wohl für jeden ein Begriff, auch die charakteristischen Merkmale unserer vier Jahreszeiten lassen sich leicht benennen. Aber abhängig von den Entwicklungen in der Natur, die sich von Jahr zu Jahr je nach aktuellen Wetterbedingungen unterscheiden können, gibt es weitere Jahreszeiten, zusammengefasst im so genannten phänologischen Kalender.           

Autorin: Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

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Impressum

Umweltbüro Lichtenberg
Passower Straße 35
13057 Berlin
Tel:  030-92 90 18 66


Beiträge auch in unserem Onlinemagazin „UmweltBewusst“ unter:

www.umweltbuero-lichtenberg.de/umweltbewusst.html


Präsenzzeiten:
Dienstag:          9 - 12 Uhr
Mittwoch:        14 - 18 Uhr
Donnerstag:    12 - 16 Uhr
und gern auch nach Vereinbarung


Ansprechpartner vor Ort:

Doreen Hantuschke
Julia Bensch
Christin Klieme

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Das Umweltbüro Lichtenberg wird gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg.


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