Umweltbüro Lichtenberg

Rund um Falkenberg

Unsere Wanderung beginnt am Standort des neuen Umweltbüros Lichtenberg, in der Passower Str. 35, und führt uns zunächst nach Südwesten. Nach wenigen Metern stehen wir an der hölzernen Umzäunung des „Fort Robinson“ – einem Abenteuerspielplatz mit angeschlossenem Minitierpark und Streichelzoo vom Verein Kiez für Kids e.V. Hier lohnt sich, vor allem mit Kindern, schon der erste Aufenthalt. Aber wir wollen ja weiter.

Es geht vorbei an einem großen Spielplatz mit allerlei Holzklettergerät dem Weg folgend erst nach Süden und dann nach Südosten. Kurze Zeit später steht man fast unvermittelt an einer viel befahrenen Hauptverkehrsstraße – der Hohenschönhauser Straße.

Da diese weder einen eigenen Geh- noch Radweg hat, lassen wir sie rechts liegen, wenden uns nach links und folgen einem gut begehbaren Weg. Nach ca. 150 m öffnet sich uns der Blick auf eine Fläche, die meistens ein See ist, manchmal aber auch trocken fällt, den Faulen See. Ja, es gibt ihn hier noch einmal – diesmal in Hohenschönhausen.

Über einen kleinen Pfad durch die Wiesen wenden wir uns zurück in Richtung Passower Straße, um uns dann nach der Brücke an der nächsten Kreuzung nach rechts zu wenden und einen Berg zu besteigen – den „Coca-Cola-Berg“. Von hier oben hat man einen tollen Blick über das Landschaftsschutzgebiet und auf das Neubaugebiet. Im Sommer kann man hier gut in der Sonne sitzen.

Bergab geht es in Richtung Nordosten und nach etwa 500 m und einer Brücke stehen wir an der südlichen Rückseite des Dorfes Falkenberg. Auf einem Hügel laden drei überdimensionale Liegen zum Verweilen ein. Aber dafür ist heute keine Zeit und es geht weiter ostwärts in Richtung Ortsausgang von Falkenberg. Hier, wo sich die Hohenschönhauser Straße und die Falkenberger Chaussee treffen, wenden wir uns ortseinwärts, um nach wenigen Metern rechts auf den Hausvaterweg zu treffen.

Diesem folgen wir knapp 500 m nordwärts, vorbei an einer Kleingartenanlage, bis wir an einer Wegkreuzung links vor uns das Tierheim Falkenberg – das größte Tierheim Europas – sehen. Bei günstiger Windrichtung können wir seine Nähe schon deutlich vorher hören. Ein Besuch dieses Tierheims lohnt sich immer, nicht nur wegen seiner architektonisch interessanten und ziemlich einmaligen Gestaltung. Aber wir wollen ja noch mehr von der Landschaft sehen.

Also geht es vom Tierheim etwa 100 m nach Osten und an einer Kreuzung dann wieder nach Norden. Hier befindet sich auch wenige Meter weiter östlich der Eingang zum Pferdehof Hahn – empfehlenswert für Pferdefreunde.

Hier befindet sich aber auch der Zugang zum Gebiet der ehemaligen Falkenberger Rieselfelder, von denen Teile heute unter Naturschutz stehen. Bis zur Landesgrenze Berlin/Brandenburg können wir jetzt fast 1,5 km auf einem von Apfelbäumen gesäumten Weg die typische Landschaft der Falkenberger Feldmark bewundern. Rechts von uns begleitet uns die Humboldtsiedlung, die östlich vom Gehrensee liegt – auch dessen Besuch lohnt sich.

Auf der halben Strecke können wir an einer Wegekreuzung mit Infotafel links auf den Dörferweg abbiegen oder weiter geradeaus laufen, um zu einem absolut empfehlenswerten Punkt in der Landschaft zu kommen.

Etwa 350 m nördlich der Kreuzung entdecken wir rechts eine Treppe, die auf eine kleine Anhöhe führt. Wenn auch nur wenige Meter hoch, hat man von hier aus einen tollen Blick über die Landschaft. Nördlich liegt Neu-Lindenberg in Brandenburg, das Gaskraftwerk direkt davor, im Osten finden sich noch gut erhaltene Becken aus den Zeiten der Nutzung der Rieselfelder und nach Westen geht der Blick über das Naturschutzgebiet, das inzwischen ganzjährig zum Feuchtgebiet wurde. Schauen wir in die nördliche Richtung, erblicken wir mit ein wenig Glück die Landschaftspfleger schlechthin: die Rinder der Naturschutzstation Malchow.

Wenn man genug gesehen hat, kann man wieder absteigen und hat zwei Möglichkeiten: entweder weiter nach Norden und entlang der Grenze nach Westen – mit der Gefahr sich nach niederschlagsreichen Tagen nasse und schlammige Füße zu holen - oder zurück zur Kreuzung mit dem Dörferweg und dann nach Westen. Variante eins bietet einen Blick über Felder und auf das Naturschutzgebiet. Variante zwei führt über einen der vielen „Apfelbaumwege“ entlang und erlaubt einen Blick auf das Naturschutzgebiet von Süden. Beide Varianten haben ihren Reiz.

Wer die nördliche Variante wählt, trifft nach etwa 700 m auf einen Weg nach Süden und kann noch einen Blick auf den Berlipfuhl werfen, um dann an der nächsten Kreuzung noch mal 200 m auf dem Dörferweg ostwärts zu gehen. Bei der südlichen Variante läuft man gleich auf dem Dörferweg westwärts. Auf jeden Fall „trifft man sich“ an der Kreuzung Dörferweg/Stegeweg und läuft von hier aus südwärts, vorbei an der Schulzenkute mit schönen Apfelbäumen und dem Tierfriedhof neben dem Tierheim, weiter nach Süden. Kurz bevor man den nördlichen Dorfrand von Falkenberg erreicht, kann man links in der Wiese in Stein gefasste Worte von Friedrich Nietzsche lesen. Gleich dahinter führt links ein Weg an der Rückseite des Gutsparkes Falkenberg mit dem Gutsteich und der Gruft der Familie von Humboldt, vorbei. Dieser kleine Umweg zurück zur Dorfstraße lohnt sich auf jeden Fall. Zurück auf der Dorfstraße sieht man halblinks die sanierte Dorfkate mit dem Café Lehmsofa. Hier gibt es gutes Essen und leckeren hausgebackenen Kuchen. Man kann aus Kaloriengründen das Café zwar ignorieren – die Dorfkate sollte man sich aber dennoch anschauen. Der Weg führt durch die Krugwiesen zurück zum Ausgangspunkt und damit schließt sich der Kreis unserer Rundwanderung.

 

Autor: Peter Fischer

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