Umweltbüro Lichtenberg

„Berlin summt! Wir tun was für Bienen.“

Bienen sind Bindeglieder zwischen der Tier- und Pflanzenwelt. Sie sind sympathische Schlüsselwesen und unverzichtbare Bestäuber unserer Wild- und Kulturpflanzen. Und sie sind bedroht. Und das betrifft nicht nur die Honigbienen, die inzwischen auf immer mehr Dächern unserer Stadt ein Zuhause finden.       
Im „Flugschweif“ der Honigbiene lassen sich die Andersartigkeit und Nützlichkeit der 560 Wildbienenarten in Deutschland gut vermitteln. Dass eine große Vielfalt an Pflanzen eine große Vielfalt an Wildbienen hervorbringt und umgekehrt, wird den meisten Menschen an konkreten Beispielen schnell deutlich und kann sie zu eigenem Handeln anregen. So zum Beispiel die Glockenblumen-Sägehornbiene, die auf ihre Trachtpflanze spezialisiert, nicht ohne das Vorkommen von Glockenblumen überleben kann.

Als die wichtigsten bestäubenden Insekten nehmen die Bienen eine Schlüsselrolle in unserem Ökosystem ein. Deswegen geht es in dieser Initiative in einem ersten Schritt darum, eine größere Wertschätzung der Wild- und Honigbienen zu erreichen. Stadtbewohner spielen dabei eine entscheidende Rolle, denn sie sind es, die extrem von der Bestäubungsleistung der Bienen profitieren. Sie sind es aber auch, die sich der Reichweite ihrer Kaufentscheidungen (z.B. für Bio-Lebensmittel) noch zu wenig bewusst sind. Lernen Menschen die Bienen und ihre unersetzliche Leistung schätzen, können sie auch landwirtschaftliche Entscheidungen pro Biene und daraus resultierende höhere Kosten für Lebensmittel akzeptieren. Daher lautet unser Leitspruch: „Mit der Biene als Botschafterin zu mehr StadtNatur“. 

Fast jede/r kann auf ganz individuelle Weise dazu beitragen, den dramatischen Rückzug der Wild- und Honigbienen aufzuhalten. Die Initiative inspiriert und lädt ein mit zu summen. Dem freundlichen Motto „Berlin summt! Summen Sie mit?“ mögen viele folgen. 
    


Und so können Sie mitsummen, indem Sie

- heimische Pflanzen im Garten oder auf dem Balkon anpflanzen,
- im Garten „wilde“ Ecken als Nistmöglichkeit anbieten,
- Insektennisthilfen als Anschauungsobjekte in Bildungseinrichtungen und Grünanlagen bauen,
- Schüler und Schülerinnen oder Kita-Kinder für die Bienen begeistern,
- Wildbienenpate werden bei wildbienenpate.de,
- sich mit Gleichgesinnten vernetzen und gemeinsame Pflanzaktionen durchführen,
- den naturnahen Ansatz in Ihr tägliches Handeln einbauen, Ökolandwirtschaft fördern,
- Städtepartner von „Deutschland summt!“ werden - mit eigenem Maskottchen,
- als Partner der Initiative erprobte Kommunikationsmittel für eigene Aktionen nutzen.


Als wir 2010 starteten, gab es keine Bienenstöcke auf prominenten Gebäuden. Neben dem Aufmerksamkeit erregenden Moment wollten wir mit der Aktion das Verantwortungsgefühl bei Entscheidern aus Kunst und Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung, Bildung, Sport und Kirche wecken. Denn: Die Förderung von biologischer Vielfalt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dabei holen wir als gemeinnützige Kommunikationsstiftung die Menschen dort ab, wo sie stehen. Die meisten verbinden mit „Biene“ die Honigbiene, Wildbienen sind vielen immer noch unbekannte Wesen. Wenn auf dem Abgeordnetenhaus von Berlin unter großer Medienbegleitung Honigvölker einziehen, ist das ein öffentlich sichtbares Zeichen der Hausherren, das Thema ernst zu nehmen. Ein erster Schritt. Es ist viel erreicht, wenn sich Angestellte oder Gäste einer Institution fragen, wie es „ihren“ Bienen geht und ob sie deren Nahrungsangebot vor der Haustür nicht verbessern könnten. 

Mit unterschiedlichen Angeboten erreicht die spendenfinanzierte, kleine Stiftung Groß und Klein. Den „Bienenkoffer“ gibt es zum Beispiel für Grundschulen und Kitas. Er enthält eine Vielzahl an Materialien für einen spannenden, abwechslungsreichen und informativen Unterricht rund um Wild- und Honigbienen (bienenkoffer.de). An Info- und Mitmachständenbeantworten wir auf vielen Messen, Märkten und städtischen Festen zahlreiche Fragen, bauen Wildbienen-Nisthilfen, bewerben heimisches Saatgut oder bringen im Rahmen eines Gewinn-Quiz vielen Menschen die Welt der Bienen nahe. Unsere Wanderausstellungen,Diskussionsveranstaltungen, Vorträge, die Gartenseminare „Bienenfreundlich Gärtnern“, das Anlegen von Wildbienen-Schaugärten sowie eine umfangreiche Website gehören zu unserem Repertoire.         

Aus „Berlin summt!“ - Startpunkt der Gesamtinitiative und gegründet Ende 2010 - wurde schnell ein Skalierungsprojekt, dem sich Engagierte aus (bisher) elf weiteren Städten anschlossen: Hamburg, Frankfurt am Main, München, Hannover, Eichstätt, Pfaffenhofen an der Ilm, Schweinfurt, Vierkirchen, Ingolstadt, Neuenhagen, Mühlacker. Die Schirmherrin von „Deutschland summt!“ ist Daniela Schadt, Lebensgefährtin von Bundespräsident Gauck.          


Kontakt

Stiftung für Mensch und Umwelt     
Dr. Corinna Hölzer und Cornelis Hemmer 
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  
Internet: www.berlin-summt.de / www.deutschland-summt.de  
Telefon: 030-394 064-310

Impressum

Umweltbüro Lichtenberg
Passower Straße 35
13057 Berlin
Tel:  030-92 90 18 66


Beiträge auch in unserem Onlinemagazin „UmweltBewusst“ unter:

www.umweltbuero-lichtenberg.de/umweltbewusst.html


Präsenzzeiten:
Dienstag:          9 - 12 Uhr
Mittwoch:        14 - 18 Uhr
Donnerstag:    12 - 16 Uhr
und gern auch nach Vereinbarung


Ansprechpartner vor Ort:

Doreen Hantuschke
Julia Bensch
Christin Klieme

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Das Umweltbüro Lichtenberg wird gefördert durch das Bezirksamt Lichtenberg.


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