Umweltbüro Lichtenberg

Mein Besuch beim Naturfriseur: Mehr als nur frisiert! Gelebte Nachhaltigkeit!

Die Beratung beim Naturfriseur

Der Salon wirkt sowohl von außen, als auch von innen sehr gemütlich. Kein steriler Glas-und Chrom-Charme, wie man ihn sonst oft kennt, sondern helle, freundliche Farben und Wohlfühlatmosphäre. Zu „ökolastig“ geht es dort aber keineswegs zu, man muss also keine Angst haben, im Räucherstäbchen-Aroma zu ersticken.

Nach einem freundlichen Willkommen ging es zuerst um die Haaranalyse und die Wünsche bezüglich des Schnitts und optional der Farbe. Soweit alles annähernd wie bei einem herkömmlichen Friseur.

Dann zückte die Friseurin jedoch eine weiche Wildschweinborsten-Bürste und massierte und bürstete mir damit minutenlang Kopfhaut und Haare. Entspannung pur! Durch die sanften und federleichten Bewegungen musste ich keine geschredderten Haare befürchten. Naturhaarbürsten reinigen die Kopfhaut und sind in der Lage, die Haarbalgmuskeln zu stimulieren. Dieser kleine Muskel ist dafür verantwortlich, dass das Haar fällt wie es fällt. Also ist Bürsten ein gutes Muskeltraining.

 

Das Waschen

Beim Waschvorgang wird beim Naturfriseur auf eine rückenschonende Sitzposition geachtet. Doch nicht nur der Rücken freut sich, auch die Haarwäsche ist überaus angenehm und sanft. Überhaupt fällt auf, wie behutsam hier mit den Haaren umgegangen wird und zwar mit jedem Einzelnen. Kein hektisches Gezuppel, kein liebloses Waschen, bei dem mehr Wasser in den Ohren als auf dem Kopf landet. Beendet wurde die Haarwäsche mit einer Apfelessigspülung, um die aufgequollene Haaroberfläche wieder zu glätten.

Nachdem ich mir dann die Farbe des Friseurumhangs aussuchen durfte (ich mag orange) ging es zurück zum Schneidesessel.

 

Der Haarschnitt

Wie bei der Vorberatung besprochen, ging es an den Haarschnitt. Es war ein schönes Gefühl, sich diesbezüglich mal wieder in fachliche Hände zu begeben. Es begann nicht mit der obligatorischen Frage: „Was soll denn gemacht werden?“, sondern mit der Frage danach, ob ich mit dem letzten Haarschnitt zufrieden war und ob ich etwas verändern möchte?

Und bevor eine Schere in die Hand genommen wurde, ließ die Friseurin die Haare durch die Hände gleiten, wuschelte herum und prüfte, wie die Haare fallen. Dann rät sie zu keiner radikalen Veränderung, da der Schnitt dem natürlichen Fall der Haare entspräche. Die Friseurin hat mir auch bestätigt, dass meine Haare überaus fein und empfindlich sind. Echte Diven halt! So wurde nur der Schnitt belebt und das Haar wenige Zentimeter gekürzt.

Aber eine Naturfarbe sollte her, um mein aschgraues Haar farblich etwas zu erfrischen, aber nicht zu verändern. Naturhaarfarben machen das Haar etwas griffiger und verleihen ihm mehr Glanz und Lebendigkeit.

Das Farbenlager des Friseurs war ein Wandregal mit vielen Gläsern voller Pulver. Für mich wurde ein Nordisches Blond zusammengemixt. Zwiebelschale, Curcuma und Rhabarberwurzel wurden vermischt und mit heißem Wasser versetzt. Am Ende ergab das eine erdige Paste. Diese Farbe könnte man bedenkenlos Essen, dachte ich so bei mir und freute mich auf die Haarpackung.

Nach der Einwirkzeit wurde alles vorsichtig ausgespült und durch leichtes Föhnen in Form gebracht. Die Haare schimmerten golden, die Frisur saß und das ganz ohne Stylen. Nach drei Stunden Auszeit ging ich, glücklich mit der Welt, nach Hause.

 

Das Fazit

Sich etwas Gutes zu gönnen muss nicht zu Lasten der Umwelt oder unserer Gesundheit gehen und auch die Bezahlung der Friseurin ist gerecht. Ein Besuch beim Naturfriseur ist also wirklich nachhaltig, denn Ökonomie, Ökologie und Soziales laufen hier Hand in Hand. So sollte es ja überall sein!

Impressum

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Passower Straße 35
13057 Berlin
Tel:  030-92 90 18 66


Beiträge auch in unserem Onlinemagazin „UmweltBewusst“ unter:

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Mittwoch:        14 - 18 Uhr
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Doreen Hantuschke
Julia Bensch
Christin Klieme

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