Umweltbüro Lichtenberg

Kürbis - ein Wintergemüse

Kürbisse bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Kürbisgewächse. Zur Gattung der Kürbisse gehören auch Gurken, Melonen und Zucchini. Der Kürbis ist die größte Beerenfrucht in der Pflanzenwelt, wegen seiner harten Schale wird er auch als Panzerbeere bezeichnet.   
Heimisch ist der Kürbis eigentlich in Amerika. Er wurde nach der Entdeckung der neuen Kontinente nach Europa und in andere Erdteile eingeführt und ist heute weltweit verbreitet. Das süßliche Kürbisfleisch ist sehr kalorienarm und enthält jede Menge Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium und Natrium. Das Fruchtfleisch enthält auch Kieselsäure, die sich positiv auf Bindegewebe, Haut und Nägel auswirkt. Auch die Kürbissamen sind eine echte Delikatesse, vor allem geröstet.          


Die Kürbisse erscheinen in den verschiedensten Formen. Unterschieden werden aber vor allem die kultivierten Speisesorten des Garten- und Riesenkürbisses sowie deren Unterarten. Bekannte Beispiele sind der Hokkaido, Turban-, Spagetti- und Halloween-Kürbis. Zu den Gartenkürbissen zählen auch alle Zucchini und Zierkürbisse. Der botanische Begriff für Kürbis Curcubita stammt aller Wahrscheinlichkeit nach von dem altindischen Wort für Gurke ab.

Ein einzelner Kürbis kann ein Gewicht von bis zu 25 Kilogramm erreichen. Die Pflanze selbst ist einjährig und wird zwischen drei und acht Meter lang. Besonders schön sind die leuchtend gelben, trichterförmigen Blüten. Sie sind einhäusig, das heißt, sie können männlich oder weiblich sein. Das Innere der Früchte bildet das orange-gelbe Fleisch sowie zahlreiche flache, oval-förmige, grüne bis braune Samen. Die Kürbiskerne können bis zu zwei Zentimeter groß werden.    
 

Bei den Früchten wird zwischen Sommer- und Winterkürbissen unterschieden. Die Sommerfrüchte werden meist unreif geerntet und sind nicht lagerfähig. Die Erntezeit der Winterkürbisse liegt zwischen September und November. Bei Temperaturen zwischen 10 und 20 C lassen sich diese bis zu 12 Monate lagern.        

Die bekanntesten und beliebtesten Speisekürbissorten sind wohl der Hokkaido-Kürbis, der seinen Ursprung auf der japanischen Insel Hokkaido hat. Aber auch der Butternuss-Kürbis und der Muskat-Kürbis zählen zu den schmackhaften Sorten. Sie alle können wunderbar zu Suppen, Aufläufen und Kuchen verarbeitet werden. Besonders einfach gelingt die Zubereitung des Spagetti-Kürbisses, seine langen dünnen Fasern erinnern nach dem Kochen an Spagetti. Auch er eignet sich sehr gut zum Braten, Backen, Pürieren und Gratinieren.       

Zierkürbisse eignen sich hingegen meist nicht zum Verzehr. In ihnen ist der giftige Bitterstoff Cucurbitacin enthalten, der Magen und Darmschleimhaut angreifen kann. Dieser wird auch beim Kochen nicht zerstört. Die meisten Zierkürbisse dienen tatsächlich nur der herbstlichen Dekoration.
Unter die Zierkürbisse fallen unter anderem der Kronen- oder auch Krallenkürbis. Diese Kürbissorte bildet kleine Früchte in unterschiedlichen Farben. Charakteristisch sind die langen Auswüchse, die an eine Krone oder an Krallen erinnern, und dem Zierkürbis seinen prägnanten Namen verliehen haben. Sehr junge Früchte können als Speis

ekürbis verwendet werden. Die Sorte Bicolor Spoon ist häufig halb gelb und halb grün gefärbt und weist eine längliche, leicht gebogene Form auf. Große Kürbisse dieser Sorte können, gut ausgereift, bis zu 5 Monate als Herbstdekoration dienen.   

 

Zu den vollständig essbaren Zierkürbissen gehört beispielsweise die Sorte Jack be little, dieser wird gerne als kleiner Halloween-Kürbis genutzt und erreicht nur einen Durchmesser von sechs Zentimeter. Seine orange Schale ist gerippt, was der Frucht den Beinamen Mandarinenkürbis gab. Der Geschmack ist süßlich und erinnert an Esskastanien. Am besten schmeckt dieser Kürbis, wenn er wie Bratkartoffeln in der Pfanne zubereitet wird.     

Kürbisse haben den Sprung vom früheren „Arme-Leute-Gemüse“ in viele heimische Küchen geschafft. Aber auch in der Sternegastronomie wird der Kürbis geschätzt und gern verarbeitet. Hier finden Sie ein Rezept für eine leckere Kürbissuppe zum selbst probieren.

 

Die Zutaten für eine Kürbissuppe mit Kürbiskernöl:

750g   Kürbisfleisch (z.B. Early Butternut)
2          Möhren
1          Kartoffel
         Zwiebel
2EL     Öl
50g     Suppengemüse
1l         Gemüsebrühe
200g    Schlagsahne
             Zucker, Salz und Pfeffer
             Saft von einer halben Zitrone
1 Prise Muskat
30g     Kürbiskerne, geschält
6TL     Kürbiskernöl

Kürbis schälen und grob würfeln. Möhren, Kartoffel und Zwiebel würfeln. Gemüse in Öl anrösten, Suppengrün zugeben, andünsten, mit Brühe ablöschen. 20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen bis der Kürbis weich ist. Gemüse fein pürieren, Sahne zugeben und aufkochen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft und Muskat abschmecken. Suppe in die Teller verteilen, mit je 1 TL Kürbiskernöl beträufeln und mit den angerösteten Kürbiskernen bestreuen.

 

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