Umweltbüro Lichtenberg

Berliner Moore – der heimische Klimaschützer

Funktionsfähige Moorböden besitzen vielfältige, für die Natur und den Menschen wichtige Ökosystemdienstleistungen. Zu diesen Leistungen zählt neben der Kohlenstoffspeicherung, die für den Klimaschutz so wichtig ist, auch die Lebensraumfunktion für Flora und Fauna. Moore bieten einen besonderen und seltenen Lebensraum, der einen zentralen Beitrag zur biologischen Vielfalt leistet. In Zeiten des Klimawandels und anhaltender Trockenheit, können Moore Wasser für die Zukunft speichern, Hochwasser zurückhalten (Wasserretentionsleistung) und zudem durch Verdunstung der gespeicherten Feuchtigkeit die umgebende Luft kühlen. Bei steigenden Temperaturen profitieren nicht nur die Tiere und Pflanzen von dieser kühlenden Wirkung, sondern auch der Mensch.

 

Autor: Alexander Rümpel, Naturschutz Berlin-Malchow

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Der Bau eines Fledermaushauses – Ein Erfahrungsbericht

Im Garten des Umweltbüros Lichtenberg steht nun das (wahrscheinlich) erste Fledermaushochhaus in Lichtenberg. Dazu gibt es eine Anleitung in Form eines Flyers, den man sich bei uns abholen kann. Wie wir genau vorgegangen sind, erklären wir in der folgenden Bauanleitung.

 

Autorin: Julia Bensch, Umweltbüro Lichtenberg

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Blühende Nacht

Mond und Sonne wechseln sich seit Tausenden von Jahren ab und die Natur hat viele Strategien entwickelt, um jede Zeit zu nutzen. So gibt es Arten, die lieber am Tage aktiv sind und Arten, die sich fast perfekt an die Dunkelheit angepasst haben.

Pflanzen brauchen Insekten zur Bestäubung. Und diese fliegen nicht nur tagsüber, sondern auch in der Nacht! Neben den tagaktiven Pflanzen öffnen eine Vielzahl von Pflanzen ihre Blüten erst in der Dämmerung oder nachts, so dass nachtaktive Insekten davon profitieren. Auch in der Dunkelheit gibt es also ein Nahrungsangebot für Tiere der Nacht.

 

Autorin: Julia Bensch, Umweltbüro Lichtenberg

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Fledermaushochhaus aufgestellt!

Zu den Bewohnern unseres wunderschönen Stadtteils gehören nicht nur die Menschen, auch viele wildlebende Pflanzen und Tiere finden in den Grünanlagen, Freiflächen und Schutzgebieten im Norden Lichtenbergs einen Lebensraum. Durch Bodenversiegelung, Gebäudesanierungen und Baumfällungen gehen vielerorts Nahrungsgrundlagen und Niststätten verloren. Auch oft unbemerkte Bewohner wie Fledermäuse finden zunehmend weniger Lebensstätten in Hohenschönhausen. Höhlen in Altbäumen sind der natürliche Lebensraum dieser Tiere. Durch Fällungen sind in den letzten Jahren potentielle natürliche Lebensräume für Fledermäuse im angrenzenden Landschaftsschutzgebiet Falkenberger Krugwiesen minimiert worden. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, bauten die Mitarbeiterinnen des Umweltbüros Lichtenberg ein Fledermaushochhaus, das nun im Garten des Umweltbüros aufgestellt wurde. Bei der Recherche zu möglichen künstlichen Niststätten für Fledermäuse, sind wir auf die Bauanleitung für das Fledermaushochhaus gestoßen. Der Nistkasten ist als Sommer- und Winterquartier konzipiert und an einem etwa fünf Meter hohen Stahlrohr befestigt. Damit bietet es Platz für ungefähr 300 bis 400 Zwergfledermäuse. Im Vorfeld konnte nicht abschließend geklärt werden, ob eine ähnliche künstliche Niststätte in Berlin bereits existiert. Vielleicht steht nun also das erste Berliner Fledermaushochhaus in Neu-Hohenschönhausen. Eine Anleitung zum Nachbauen finden sie hier.

 

Stadttauben

Aus der Wildform der Felsentaube (Columba livia) züchtete der Mensch vor Jahrhunderten die Haustaube. Anfänglich für die Ernährung mit Fleisch und Eier, später entwickelte sich daraus ein Hobby. Die Taubenhalter züchteten sehr intensiv Rassen in unterschiedlichen Farben und Formen. Die neuen Haustiere wurden so verändert, dass sie das ganze Jahr über brüten, ähnlich wie bei Hühnern. Nachdem sie zur Absicherung der Versorgung nicht mehr notwendig waren, wurden sie vielerorts frei- und damit sich selbst überlassen. Heute sieht man die nun wieder verwilderte Haustaube auf zahlreichen Plätzen in Städten weltweit. Darum wird sie inzwischen als Stadttaube bezeichnet.

 

Autorin: Julia Bensch, Umweltbüro Lichtenberg 

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Ist Klimaneutralität möglich?

Im Jahr 2015 wurde auf der 21. Weltklimakonferenz in Paris die Begrenzung der globalen Erwärmung, das so genannte 2°C-Ziel, beschlossen. Damit wird dem Klimaschutz von der Weltgemeinschaft eine herausragende Bedeutung zugesprochen. Europa möchte 2050 als erster Kontinent klimaneutral sein. Doch was ist Klimaneutralität und welche Bereiche kann diese umfassen?

 

Autorin: Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg 

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Insekten – mal Einzelgänger, mal gruppentauglich

Insekten sind vielfältig: Es gibt nicht nur abertausende, mitunter bis heute unentdeckte Arten, auch die Lebensformen unterscheiden sich beträchtlich. Honigbienen, Ameisen und Termiten sind bspw. staatenbildende Insekten. Die meisten Wildbienen- und Wespen­arten leben aber allein (solitär). Lassen sich diese doch sehr unterschiedlichen Lebensweisen quasi im Vorbeiflug erkennen? Wir gehen dieser Frage gemeinsam auf den Grund!

 
Autorin: Doreen Hantuschke, Umweltbüro Lichtenberg

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Der Brandenburger Lernweg- Qualität in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)- auch für Berlin interessant?

In Brandenburg gibt es seit 2011 einmal im Jahr den Runden Tisch für nachhaltige Entwicklung. An diesem beteiligen sich Akteur:innen aus Bildungsinstitutionen, Schulen, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Sozial- und Umweltverbänden, Zivilgesellschaft sowie aus der Landesregierung. Neben dem fachlichen und persönlichen Austausch geht es auch darum, sich zu vernetzen und Bildungsangebote zu diskutieren. Dies dient der Reflexion und Qualitätssicherung der Angebote.

 

Autorin: Sandra Göttsche, Koordinierungsstelle Natur- und Umweltbildung Lichtenberg

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Der Wiedehopf ist zurück in Berlin

Der Vogel des Jahres 2022 ist nach fast 30 Jahren zurück in Berlin. Sein lateinischer Name Upupa epops verdankt er seinem hupenden Ruf. In Deutschland gehen die Zahlen des früher häufig anzutreffenden Vogels immer weiter zurück. Umso schöner ist die Nachricht, dass er sich nun am Flughafensee im Bezirk Reinickendorf niedergelassen hat. Gleich zwei Wiedehopf Paare haben sich in dem dortigen Vogelschutzreservat in den speziellen Nistkästen eingerichtet.

Ganz so überraschend kommt die Nachricht allerdings nicht. Bereits vergangenes Jahr konnten immer wieder Wiedehopfe am Flughafensee beobachten werden. In diesem Jahr haben sie sich im April dort niedergelassen und sieben Eier gelegt. Insgesamt sind bereits neun Jungtiere ausgeflogen, wovon fünf rechtzeitig beringt werden konnten.

Kurz nach Verlassen des Nestes fliegen sie bereits sehr weit fort. Mit der Hoffnung, dass sie nächstes Jahr zurückkommen, will die dortige NABU-Gruppe weitere Nistkästen für Wiedehopfe am Flughafensee anbringen.

Natürliche Wegegestaltung im Garten

Wird eine Fläche versiegelt, geht sie als Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt größtenteils verloren. Auch Prozesse im Boden, wie bspw. die Grundwasserneubildung durch die Versickerung von Niederschlägen wird verhindert. Um die ökologische Vielfalt im eigenen Garten zu erhalten und zusätzliche Versiegelung zu vermeiden, gibt es einige Möglichkeiten. Umweltbewusste Gartenbegeisterte können mit einer natürlichen Wegegestaltung nicht nur optisch punkten, sondern auch Habitate für Flora und Fauna schaffen.

 

Autorin: Nora-Desiree Pedroso Holthöfer, Umweltbüro Lichtenberg

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